Die Schule

Kindergarten

Der Kindergarten gibt dem Kind Raum, um Erfahrungen ausserhalb des Elternhauses zu sammeln. Die Aufgabe des Kindergartens besteht darin, diesen Raum so zu gestalten, dass sich das Kind seelisch, geistig und körperlich entfalten kann. Die kindliche Neugier soll gefördert und soweit als möglich befriedigt werden.

Grundlage zum selbständigen Erfassen und Erleben der Umwelt ist die emotionale Sicherheit, die durch Wiederholen und Üben von geistigen und motorischen Fertigkeiten gestärkt wird. Im Kindergarten wird das soziale Verhalten in der Gemeinschaft gefördert. Die Kinder lernen, Konflikte zu lösen und sich gegenseitig zu akzeptieren sowie eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und diese durchzusetzen.

Das Erleben, Handeln und Bewegen in der Natur ist ebenfalls besonders wichtig. Deshalb findet etwa alle zwei Wochen ein Waldtag statt, an dem die Kinder wertvolle Erfahrungen sammeln können. Im Kindergartenalltag erfahren die Kinder, wie sie Kreativität und Fantasie spielerisch vereinen und handwerklich umsetzen können.

Die Schulpflicht beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten und dauert elf Jahre.

Alle Kinder, die bis zum 15. Juli das vierte Altersjahr vollenden, treten auf Beginn des nächsten Schuljahres in den Kindergarten ein. Die vorzeitige Aufnahme bzw. die Rückstellung um ein Jahr kann gegebenenfalls geprüft werden.

Für die Rückstellung bzw. vorzeitige Aufnahme ist ein schriftliches Gesuch bis Ende Januar an die Schulleitung einzureichen. Diesem Gesuch muss ein (Kinder-) Arzt-Zeugnis beigelegt werden. Das Gesuch wird seitens der Schule geprüft. Die Schulpflege kann die Schulpsychologin zusätzlich mit einer Beurteilung beauftragen.
In diesem Fall erfolgt ein Elterngespräch, eine testologische Abklärung mit dem Kind, sowie ein Auswertungsgespräch und ein schriftlicher Bericht mit einer Empfehlung an Schule und Eltern. Allenfalls findet auch ein Austausch mit der Spielgruppenleiterin statt. Dies jedoch nur im Einverständnis der Eltern.

Schliesslich gibt es einen Schulpflegebeschluss.

Primarschule

Der Unterricht ist in fünf Unterrichtsbereiche gegliedert, innerhalb derer die Lehrpersonen Schwerpunkte setzen. Fragen zur Medienerziehung, Suchtprävention oder der Umwelterziehung sind in den fünf Unterrichtsbereichen eingebaut. Auch wenn sie keine eigentlichen Unterrichtsbereiche darstellen, gelten sie doch als verbindliche Unterrichtsinhalte.

Die Volksschule strebt eine grundlegende und ganzheitliche Bildung an. Der Unterricht gliedert sich durchgehend in allen Schuljahren in die folgenden fünf Bereiche:

v

Sprache

  • Deutsch
    Schreiben (1. – 5. Klasse)
  • Englisch (ab 2. Klasse)
  • Französisch (ab 5. Klasse)
L

Mathematik

Mensch und Umwelt

  • Religion und Kultur
  • Individuum und Gemeinschaft
  • Natur und Technik, Heimat und Welt
  • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Gestaltung und Musik

  • Handarbeit (ab 2. Klasse)
  • Zeichnen und Musik

Sport

Übertritt in die Sekundarschule

Die Schülerinnen und Schüler aus Dägerlen, Berg, Rutschwil, Bänk und Oberwil treten in der Regel nach der Primarschulzeit in die Sekundarschule Seuzach mit den Abteilungen A, B und C über. www.sekseuzach.ch

Die Schülerinnen und Schüler aus Niederwil treten in die Sekundarschule Andelfingen über.

Die Eltern der Sechstklässler werden über die Organisation und den Zeitplan des Übertrittsprozesses im Rahmen der Elternabende in den Sekundarschulen informiert.
Für besonders starke Schüler und Schülerinnen besteht die Möglichkeit des Übertritts ins Langzeitgymnasium der Kantonsschule Rychenberg in Winterthur.
www.ksrychenberg.ch

Unsere Lehrpersonen

Esther Stäheli

Schulleitung

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Kathrin Gosteli

1. / 2. Kindergarten

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Ester Güttinger

1. / 2. Kindergarten

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Bruno Morger

1. Klasse

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Olivia Berger

2. / 3. Klasse

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Sandra Keller

2. / 3. Klasse

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Chantal Kessler

3. / 4. Klasse

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Sandra Brunner

5. Klasse

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Cornelia Frei

5. Klasse

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Susanna Streit

6. Klasse

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Ursina Fuchs

Psychomotorik

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Iris Berguich

Handarbeit

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Marc Berchtold

Heilpädagoge

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Julia Rauber

Logopädie

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Sarah Ritz

Fachlehrperson / DAZ

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Sonderpädagogik

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen und die sonderpädagogischen Angebote sind im Kanton Zürich auf den Grundsatz der Integration ausgerichtet. Es ist deshalb sowohl die Aufgabe der allgemeinen Pädagogik wie auch der Sonderpädagogik, Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern ernst zu nehmen um im Unterricht optimale Bedingungen zu schaffen. Ein individualisierender und integrativer Unterricht mit entsprechenden Rahmenbedingungen unterstützt diese Entwicklung.

Integrative Förderung

Jede Klasse wird während einigen Lektionen pro Woche durch den Schulischen Heilpädagogen (SHP) unterstützt. Die Arbeitsweise des SHP beinhaltet folgende Unterrichtsformen: Einzel- und Kleingruppenunterricht mit Arbeit an den individuellen Förderzielen des einzelnen Kindes, Teamteaching mit der Klassenlehrperson oder die Arbeit mit Gruppen, die nach Lernstand eingeteilt wurden. Für die individuelle integrative Förderung dient das Schulische Standortgespräch (SSG) als Grundlage. Die Schulpsychologin kann für die Beratung und Abklärung des individuellen Bedarfs beigezogen werden.

Ausserhalb der IF existieren in unserer Schulgemeinde folgende Angebote:

Logopädie-Therapie

Die Logopädie befasst sich mit Störungen der Kommunikation, der Sprache, des Sprechens, des Redeflusses, der Stimme, des Schluckens und der Schriftsprache (Lesen und Schreiben).

Psychomotorik-Therapie

Durch die Psychomotorik erlangen Kinder mehr Bewegungsfreude und Bewegungskompetenzen, Selbstverantwortung und Selbständigkeit, Sozialkompetenzen und stärkeres Vertrauen in sich und die Mitmenschen.

Deutsch als Zweitsprache

Deutsch als Zweitsprache ist ein Förderangebot, das Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Erstsprache dabei unterstützt, dem Unterricht in der Klasse zu folgen und sprachlich bedingte Rückstände so rasch wie möglich aufzuholen.

Aufgabenbetreuung

Für Kinder der Mittelstufe, die aus sozialen oder schulischen Gründen bei der selbständigen Erledigung der Haus- aufgaben Schwierigkeiten haben. Die Aufgaben- betreuung findet am Dienstag und am Donnerstag im Anschluss an den Schulunterricht statt.

Schulsozialarbeit

Als Schulsozialarbeiterin arbeitet Frau Hedi Ben Hamo an unserer Schule.

Ihre Tätigkeit trägt als vorbeugende Massnahme bereits in einem frühen Stadium zur Verhinderung unerwünschter Entwicklungen bei. Sie erfasst und bearbeitet mit sozialarbeiterischen Methoden und durch Zusammenarbeit mit allen Beteiligten schwierige Lebens- und Schulsituationen sowie soziale Probleme und Spannungen, von denen Kinder, Jugendliche und ihre Eltern betroffen sind.
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft Situationen, die das Schulklima belasten und der Schule die Erfüllung des Auftrages erschweren. Da bietet die Schulsozialarbeiterin Kindern und Jugendlichen kreative Freiräume, mit dem Ziel, deren soziales Verhalten zu verbessern.