6. Klasse

Wir sind die Sechstklässler der Primarschule Dägerlen

Hallo zusammen

 

Wir sind die 6. Klasse Resi. Wir kennen uns schon alle seit dem 2. Kindergarten und hatten tolle Zeiten zusammen. Unsere Klasse besteht aus 10 Mädchen und 8 Jungs, die immer quietschvergnügt zusammen sind. Uns ist es egal, ob man klein, gross, dick, dünn oder Japaner ist, wir halten zusammen.

Einige Eindrücke aus unserem genialen Klassenlager:

Kurz vor dem Lager

Nach den Sommerferien waren wir sehr hibbelig und aufgeregt, weil in der zweiten Woche durften wir ins Klassenlager nach Brigels. In der Woche vor dem Lager hatten wir gar keine richtige Schule mehr & auch keine Hausaufgaben, denn unsere Klasse half beim Planen der Reise, lernte Rätoromanisch, bereitete die Kurzvorträge vor und übte zu Hause die Menüs kochen. Jede Gruppe durfte selber auswählen, was sie kochen wollten. So waren wir startklar und trotzdem sehr nervös, denn wir wussten, dass wir einmal beim Umsteigen pressieren müssen, darum sollte der Koffer auch möglichst leicht sein.

Nur noch das Wochenende und dann war es so weit.

Montag

Am Morgen des 27.8.18 liefen wir mit unserem Gepäck zur Bushaltestelle, wo wir auf den Bus warteten. Wir fuhren nach Winterthur HB, von dort nahmen wir den ICN 5 nach Zürich. Im Zug nach Chur hatten wir 6er Abteile, dies war genial. Wir quatschten, assen und spielten. In Chur rannten wir mitsamt dem Gepäck auf das Gleis 12, dort stand schon die Rätische Bahn nach Tavanasa. Der Postautochauffeur wartete nicht, also spielten einige noch eine Runde Werwölfen. In Brigels liefen wir eine Weile, bis wir das Haus erreichten. Das Casa Mirella war riesig, fast wie ein Schloss. Frau Brunner und Frau Frei zeigten uns gruppenweise die Zimmer. Dann hat uns Herr Brunner Pasta gemacht. Nach dem Mittagessen machten wir zu zweit einen OL und trafen uns dann am Badesee. Einige von uns badeten im eiskalten See und wärmten sich dann unter der heissen Dusche wieder auf. Am Abend gab es feine Pizza und ein Spielabend. Es war ein anstrengender, aber toller Tag.

Dienstag

Am Dienstag waren wir wandern. Wir wanderten drei Stunden, es war toll, aber auch anstrengend! Auf dem Weg sahen wir viele Ameisenhügel, Luna und Svea erzählten uns spannendes über diese Tiere. Vor Waltensburg besuchten wir die Felsenburg Kropfenstein, die war sehr beeindruckend, weil sie einfach am Fels befestigt ist. Wir konnten sogar etwas klettern. Auf dem Weg zur Jörgenburg kamen wir an einem kleinen Hügel vorbei, dort erzählten Kaspar und Jan schauriges über Hexen und Galgen. In der Jörgenburg assen wir unser Mittagessen und spielten ein bisschen. Ein paar versuchten die alte Kirchenglocke zu läuten, dies war aber schwierig, weil man musste ein Stück an den Mauern hochklettern um zu läuten. Von der Burg liefen wir steil hinunter zum Bahnhof dort lasen uns Nelio und Dominic noch die Sage der Burg vor. Zurück in Brigels wollten einige zum Badesee andere spielten, duschten und die Kochgruppe bereiteten die Knoblauchbutter zu. Am späten Nachmittag spielten wir in Gruppen Minigolf, dies war cool, auch wenn man manchmal einfach nicht traf. Anschliessend assen wir Würste und das feine Knoblauchbrot draussen auf dem Vorplatz. Wir spielten Volleyball und andere Spiele und hörten die Gutenacht Geschichte unter freiem Himmel.

Mittwoch

Wir standen um 7:15 auf. Nach dem Frühstück wanderten wir in Richtung Stausee und fuhren mit dem Sessellift hoch. Die einen fuhren das erste Mal im Sommer auf einem Sessellift und fanden es mega lustig. Wir wanderten durch Wald, Wiesen, Kuhherden und spielten Wahrheit oder Tat. Heute konnte auch Leana im Huckepackgestell mitkommen. Nach der Zvieri Pause sind wir ausversehen ohne Lehrer losmarschiert, also mussten wir wieder umkehren, die Lehrer holen und wieder den Berg hoch marschieren. Wir sahen keine Murmeli, Steinadler oder Gämsi, dafür erzählten unsere Kollegen, Fiona, Janina, Lena, Andrina, Muriel und Anaelle etwas über die Tiere. Bei der Mittagspause versuchten einige den Fluss zu durchqueren. Dies war sehr schwierig wegen der Strömung und auch eiskalt. Es war so kalt, dass man die Beine fast nicht mehr spürte. Trotzdem wollten ein paar nochmals an den Badesee bis zum Nachtessen.

Die feinen Griessschnitten wurden alle aufgegessen und wir genossen anschliessend das freie Spielen.

Donnerstag

Wir standen um 07:00 Uhr auf. Alle waren noch sehr müde. Nach dem Frühstück schlenderten wir zur Bushaltestelle. Mit dem Bus und dem Zug fuhren wir nach Disentis. Dort liefen wir zu einem Campingplatz. Gold – Gusti wartete schon auf uns. Er erzählte uns viel über Gold und wie das Gold in den Fluss kam. Nachher rüstete er uns mit Gummistiefel, Schaufel, Kessel und einer Goldwaschpfanne aus und zeigte uns, wie man mit der Pfanne Gold wäscht. Dann fingen wir an am jungen Rhein gemeinsam mit der Goldwaschrinne zu schürfen. Jeder schaufelte Dreck in einen Kessel und liess den Kessel zur Rinne schwimmen. Dort waren ein paar von uns und lehrten den Kessel in die Rinne. Später konnte jeder mit der Pfanne von Hand waschen. Fast niemand fand etwas. Als Gold- Gusti den Teppich der Rinne auswusch, hatten wir so viel Gold, dass jeder ein wenig nach Hause nehmen konnte. Nach dem Mittagessen spielten wir noch auf dem coolen Spielplatz mit einem Floss, hörten von Jonas, Maurice, Enrique, Tias, Lia und Rahel spannendes über Bartgeier, Steinböcke, Rothirsche und fuhren dann wieder nach Hause. Wir konnten anschliessend noch ins Dorf einkaufen gehen. Viele kauften Käse oder Würste. Zum Nachtessen stand der Hörnlisalat, der herrlich schmeckte, auf dem Speisezettel. Schnell war der Schlussabend und die letzte Nacht im Casa Mirella vorbei.

Rückblickend zum Essen:

Alle Gerichte wurden sensationell gekocht. Sämi Brunner war der Chuchi-Chef. Der Spruch für gutes Essen: Ass Ass Ananas Tutti Frutti OLE!!!

Freitag

Um 8 Uhr wurden wir von der Musik geweckt. Es war der letzte Tag des Lagers. Wir hatten eine viertel Stunde Zeit, um uns fertig zu machen, vor dem Frühstück. Danach ging es auch schon los mit packen und putzen. Jeder musste mit anpacken. Zwischendurch konnten wir noch einmal in den Volg etwas kaufen gehen. Eine Weile konnten wir noch Gold Gusti schauen oder Ping – Pong spielen, dann hiess es auch schon tschüss sagen. Wir warfen noch einen kurzen Blick auf das saubere Casa Mirella. Dann fuhren wir mit dem Postauto nach Tavanasa, mit dem Zug von Chur über Zürich nach Winterthur und mit dem Postauto erreichten wir Rutschwil. Die Wiedersehensfreude war gross. Viele Eltern und Geschwister standen da und begrüssten uns. Schade, dass das Lager schon vorbei ist. Es war mega toll.

Wir bedanken uns bei allen, die uns dieses Lager ermöglichten.

Wir sind

Schülerinnen und Schüler

und haben noch

Jahre bis zur Oberstufe

Berichte aus unserer Klasse

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